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Zusammenfassung unter Berücksichtigung der Forschungsergebnisse von Karl Imfeld, Winterthur, in den Obwaldner Geschichtsblättern, Heft 21 von 1997.
Alle bekannten Obwaldner-lmfeld haben ihren Ursprung in Lungern. Schon einige der frühesten Vertreter der Familie schienen neben ihrer Tätigkeit als Bauern auch politisch aktiv gewesen zu sein. Um 1525 zog Niklaus Imfeld, der spätere Landammann Niklaus Imfeld l. mit seiner Familie nach Sarnen ins Grundhaus, dem Stammhaus der Sarner-Imfeld.
Der Familienname Imfeld wurde in Schriftstücken und Urkunden früherer Jahrhunderte auf jede mögliche Art und Weise geschrieben. Wie viele andere Familiennamen wurde auch jener der Imfeld vom Wohnsitz abgeleitet und stammt nicht aus dem Wallis, wie oft fälschlicherweise angenommen wird.
Die Haushofstätten in Obwalden waren damals mit einem Zaun umgeben. Mehrere solcher Hofstätten ergaben einen Weiler oder ein Dorf. Diese Siedlungen waren vom "Etter" umzäunt, der sie gegen die "Felder" abgrenzte, welche den äusseren Dorfbereich bildeten und nichtumzäunte Wiesen und Weiden waren, auf welchen das auf den Gütern gewinterte Vieh Weiderecht hatte.
Die Urkundsprache bezeichnete die Dorfbereiche "Dorf und Flur" mit "im dorf und im feld" oder "in dorf und in feld". Dies lässt vermuten, dass die ersten Glieder des Geschlechtes Imfeld abgelegen gewohnt haben dürften.
Der erste bekannte Imfeld erscheint in einer im Kloster Engelberg vorhandenen, lateinisch geschriebenen Urkunde vom 3. Oktober 1257 und wird dort "Heinrico im Prato" und "magister" genannt. Verschiedene namhafte Historiker und Chronisten kamen zum Schluss, dass es sich beim Namen "im Prato" um die latinisierte Form von "im Feld" handeln musste. Ein Magister war eine Art Minister oder Ammann.
Obwohl die Familienzugehörigkeit des Heinrico im Prato nicht bewiesen ist, darf davon ausgegangen werden, dass er als möglicher Vorfahre aller Obwaldner-lmfeld in Frage kommt.
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